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Wie einige vielleicht wissen, oder auch nicht wissen, beschäftige ich mich recht viel mit Feen.. mein meistgespielter Charakter in RPGs ist eine Fee, und ich liebe es, sie zu spielen.

Was bedeutet Fee?

Die Sprachwissenschaft führt das Wort Fee auf das lateinische fatum zurück, das soviel wie "Schicksal" oder "Verhängnis" bedeutet, aber auch mit "Weissagung" übersetzt werden kann. Da die Menschen seit jeher dazu neigen, etwas Abstraktes zu personifizieren, entwickelten die Römer recht bald aus dem unpersönlichen Begriff erst eine und dann mehrere Fata oder Fatae je nach Ableitung des Wortes.
Diese Namen gaben sie höheren weiblichen Wesen, die sich um das Schicksal der Menschen kümmerten, die Zukunft voraussehen und damit auch weissagen konnten. Meist war die Rede von drei Fata, die gemeinsam auftraten und handelten und gemeinsam verehrt wurden. Ihre Hauptfunktion bestand bald darin, Kindern bei der Geburt ihr Schicksal zu verkünden. In den Volksreligionen vieler Länder treten die Feen zu dritt auf und fast überall heißt es, dass sie imstande seien die Zukunft vorherzusehen.

Eine andere Gruppe Feen, die Moiren, tritt auch zu dritt auf. Sie galten als Personifizierung des Schicksals. Die Rede ist von Klotho, der Spinnerin des Lebensfadens, von Lachesis, die das Lebenslos zuteilt und von Atropos, der "Unabwendbaren", die den Lebensfaden wieder zerschneidet.

Auch von den römischen Parzen, den Töchtern der Nacht, wurde behauptet, daß sie den Faden des Lebens spannen und jedem Menschen die ihm zustehende "Portion" an Schicksal zuteilten. Sie wurden - wie die Fata - eng mit dem Akt der Geburt in Verbindung gebracht.







Woher kommt das Wort Fee?

Die Flatterhaftigkeit der Feen, namentlich der Sylphen oder Nymphen, ihre Freude am Tanzen und Baden sowie ihre Verbundenheit mit der Natur wird in der griechischen und römischen Literatur immer wieder erwähnt.

Im Gegensatz zu den Griechen und Römern nahmen die Franzosen (genauer gesagt die Oberschicht der Franzosen) die Feen nicht sonderlich ernst. Das zeigt schon die Bedeutung des Wortes Féerie, das soviel bedeutete wie Zauberei, Illusion oder eben "Feerei". Die Fee war für sie keine Realität mehr, sondern etwas Hübsches, aber nicht wirklich Existierendes.

Bis dieser Name über den Kanal nach England gelangte und dort zu Fairie und Fairy wurde, vollzog sich bald ein erstaunlicher Bedeutungswandel. Während man darunter anfangs noch, wie in
Frankreich, eine Täuschung oder einen Zauber verstanden hatte, bezeichnete das Wort nicht viel später sogar die Region, in der Feen leben, das Feenreich. Noch ein wenig später umschloss es das Volk, das in diesem Bereich wohnt, und schließlich hieß auch eine einzelne Fee so, die "Fairy".

Vermutlich um das 12. Jahrhundert gelangten die Fata, zunächst als Feie oder Feine, über Frankreich nach Deutschland. Es war die Zeit der Minnedichtung, der schwärmerischen Liebe tapferer Ritter zu schönen, aber in der Regel unerreichbaren Edelfräulein und -frauen. Das Motiv der schönen Fee kam wie gerufen, und selbst das Spinnen wurde nicht vergessen. Die Feie oder Feine verschwand zwar in der Folgezeit nicht aus Deutschland, doch trat sie auch nicht ins Rampenlicht. Sie verkroch sich offenbar als Wald- oder Meerfei in eher unzugängliche Landstriche. In Form des heute noch gebräuchlichen "feien" der "gefeit" stand sie den Menschen allerdings noch weiterhin nahe. Jemand der gegen eine Sache - Feuer, Krankheit oder was auch immer - gefeit ist, ist gegen eben diese Sache geschützt.

Abgesehen von dieser Verbwurzel aber - und von der noch bekannteren Fata Morgana -, hinterließ die Fee für mehrere Jahrhunderte kaum Spuren in Deutschland. Erst im 18. Jahrhundert sorgte William Shakespeares Ein Sommernachtstraum dafür, dass die Fee bei uns Fuß fasste. Der deutsche Dichter Christoph Martin Wieland entschied sich, die englische fairy als Fee zu übersetzen. Und weil ihm das Wort so gut gefiel, benutzte er es auch gleich in seinem eigenen Versmärchen Oberon und anderen Werken. Von dem Moment an war der Siegeszug der Fee nicht mehr aufzuhalten und sie aus Deutschland nicht mehr wegzudenken.

Man gab den Feen die unterschiedlichsten Namen, nannte sie in Irland und England treffend die Guten Nachbarn, in Frankreich die Guten oder Grünen Frauen und in Deutschland unter anderem Salige Fräulein, Wildweiblein, Weiße Frauen, Elben, Elfen und eben Feen.

Aus der praktisch unübersehbaren Schar der Naturgeister sind solche herausgefiltert worden, deren Eigenschaften und Funktionen denjenigen entsprechen, die man, wenigstens früher, den Feen zuschrieb.
Dabei spielte es keine besondere Rolle, ob die betreffenden Wesen bei den Einheimischen Fairies, Elves oder Sidhe, Huldren oder Vila genannt wurden. Was zählte waren deren Verhalten, Aussehen und sonstige charakteristische Eigenschaften.

Somit zählen auch die Wichtelfrauen, Luftdämonen oder Windfrauen zu den Feen.

Nun sei gezeigt, dass es in jedem Land eine Fee gibt. Alle haben zwar verschiedene Begriffe dafür, doch sind es eben alles Feen bzw. weisen sie alle die selben Merkmale auf!







Eigenschaften der Feen

Die Darstellung einer Fee kann nicht vollkommen sein, da es ebenso wenig wie den Menschen auch die Fee an sich gibt. Zunächst gilt einmal festzuhalten, dass auf der ganzen Welt männliche Feen und ganze Feenfamilien erwähnt werden. Dennoch überwiegen ganz eindeutig überall die weiblichen Feen; und zwar an Zahl und Bedeutung.

Im allgemeinen werden Feen als wunderschöne, bezaubernde Frauen beschrieben, die nach belieben auftauchen und wieder verschwinden können. Sie können sich, wann sie wollen, unsichtbar machen. Im allgemeinen zeigen sie sich sowieso nur denjenigen, denen sie sich zeigen wollen. Lediglich unschuldige Kinder vermögen sie immer zu sehen.

Was das Aussehen der männlichen oder weiblichen Fee betrifft, so wird erklärt, die Feen seien von sehr kleiner Statur und sehr zierlich. Besonders Frauen sollen sehr hübsch und nicht selten blauäugig sein und häufig auch lange blonde Haare haben.

Die Frage, die ebenfalls des Öfteren gestellt wurde, lautet, welcher Sprache sich die Feen eigentlich bedienen? Auch hier geben Märchen und Berichte verschiedene Auskünfte. Die Feen sprechen häufig nicht die Volkssprache sondern meistens die jeweilige Hochsprache des Landes. Ihr menschlicher
Gesprächspartner scheint bei der Unterhaltung plötzlich imstande zu sein, die jeweilige Hochsprache zu verstehen und auch selbst zu sprechen.

Das Verkünden des Schicksals - oder ganz im allgemeinen das Weissagen - und das Spinnen sind zwei wesentliche Charakteristika der Feen. Sie sind den Feen des Himalaja ebenso zu eigen wie beispielsweise denjenigen des Balkans und Islands.

Die Feen rufen die Lebenden, damit sie bei ihnen wohnen sollen. Im Reich der Feen vergeht die Zeit ja auch wesentlich langsamer als in der menschlichen Welt. Wenn Menschen aus der Feenwelt nach einem Feentag in die menschliche Welt zurückkehren (konnten), so waren hier schon mehrere
Jahrhunderte vergangen.

Feen sind kunstfertig und können ganz nach belieben den Menschen Gaben verleihen. Sie haben eine wundervolle angenehme und vor allem leise Stimme. Oft genug ist zu erfahren, dass die Feen jeglichen Krach und Lärm verabscheuen. Doch dafür lieben sie überall auf der Welt Musik, Tanz und Gesang. Sie berühren mit ihren Füßen kaum die Erde, wenn sie sich im Takt der Musik im Kreis wirbeln. Sie stehen in besonderer Nähe zur Natur. Ihr Reich sind die Wiesen, Wälder, Berge und das Wasser.

Feen können, wenn man sie kränkt, Krankheiten hervorrufen, die normale Ärzte nicht heilen können. Dies tun die Feen aber eigentlich nur, wenn der Mensch sie respektlos oder unangemessen behandelt hat. Die Feen können in solchen Fällen launisch sein und darauf sehr empfindlich reagieren. Sie sind aber nie wirklich bösartig.

Sie haben eigene Gefühle, Interessen, Vorlieben und Antipathien, und sie streiten sogar miteinander.
Feen sind zu jeder Art von Schabernack bereit und was das angeht, sind die Grenzen zum Negativen durchaus fließend. Was der eine noch als Scherz versteht, ist dem anderen schon mehr ein Ärgernis.

Aber gerade hierin liegt die Ähnlichkeit mit den Menschen: Sie sind keine Engel und auch keine Götter. Es gibt unter ihnen freundliche und gute, und solche, die man als Lausbuben unterschiedlicher Abstufung bezeichnen könnte. Ebenso falsch und ungerecht, wie die gesamte Menschheit nach ihren Missetätern zu beurteilen, wäre es, das Volk der Feen mit dessen unangenehmen Zeitgenossen gleichzusetzen.







Feen-Arten (Alphabetisch geordnet)

Alcheringa
Feen in Australien. Ihre Wanderwege weben ein Netz über den gesamten Kontinent. Ähnlich wie in Irland gilt es als großer Frevel diese Pfade z.B. durch Straßenbau zu zerstören.

Alp
Ursprünglich wohl gute Feen. Im Mittelalter wurden diese aber zu bösen Geistern umgedeutet, die dem Mensch im Schlaf als Gespenster erscheinen. Daher stammt wohl auch der Begriff Alptraum.

Alven
Niederländische Feen, sie gelten als unsichtbar. Ihr Lebensraum sind Gewässer und Erdhügel.

Apsaras (auch Sanskrit)
Übersetzt Wassergeherin. Indische Feen ähnlich der griechischen Nymphe. Sie sollen über große Tanz- und Verführungskünste verfügen.

Banshee
Irische bzw. schottische Feen, ihr Geheule oder klopfen an Fensterscheiben kündigt den Tod eines Hausbewohners an.

Befana
Alte und hässliche italienische Feen die am Dreikönigstag den Kindern Geschenke bringt.

Dryaden
Griechische Baumnymphen, sie wohnten in Bäumen und man glaubte das ihr Leben eng mit dem ihres Baumes verknüpft war. Das galt besonders für Hamadryaden, die mit dem Baum starben. Eurydike, Gattin des Orpheus war eine Dryade.

Elle
Auch als Ellefolk bezeichnet; skandinavische Feen, sie sollen sehr schön sein und an Flüssen, in Sümpfen und in Hügeln leben. Sie lieben es zu musizieren und zu tanzen.

Fanggen
Ähnlich der griechischen Dryaden eine Bau- bzw. Waldfee aus Tirol.

Gremlins
Eine Feenart der Neuzeit, im ersten Weltkrieg maletrierten sie die Piloten der englischen Luftwaffe.

Högfolk
Das "Hügelvolk", nordische Feen die sehr hübsch gewesen sein sollen und in Hügeln lebten.

Huldre
Skandinavische Feenart die auch in Island anzutreffen sind.

Jinns
Gefährliche arabische Feen die in der Wüste und in der Wildnis ihr Unwesen treiben. Sie sind in der Lage jegliche Gestalt anzunehmen.

Najaden
Griechische Wasser- und Quellnymphen. Sie wohnten hauptsächlich in Quellen, Teichen und Seen. Der griechischen Mythologie nach, sterben sie wenn ihre Quelle versiegt.

Nereiden
Im Meer lebende griechische Nymphen, die 50 Töchter des griechischen Meeresgottes Nereus und der Doris. Sie waren den Seeleuten freundlich gesinnt und wurden von diesen daher verehrt. Die berühmteste unter ihnen war Amphridite, die Gemahlin Poseidons.

Niam [Ni-ehw]
Die mit den goldenen Haaren, mächtige Fee die ihren Geliebten, den Dichter Oisin, in das "Land der Verheißung" oder auch "Land der ewigen Jugend" entführte.

Nixen
Aus der germanischen Mythologie stammende Wasserfeen, ähnlich der griechischen Najaden oder Nereiden, vom altdeutschen Nicchessa = Wasserfrau.

Oreaden
Griechische Bergnymphen, sie lebten in den Bergen und Wäldern.

Salige Fräulein
Feen aus Tirol, sie sollen blond und sehr schön gewesen sein und den Menschen sehr nahe gestanden haben. Manchmal wurden sie auch als sehr hässlich beschrieben.

Selkies
Wasserfeen, die bei den Shetland- und Orkneyinseln vorkommen. Sie leben in Gestalt eines Seehundes im Meer. Nur wenn sie an Land kommen legen sie ihr Fell ab und erscheinen dann in menschlicher Gestalt.

Sidhe
Irische Feen die als Nachkommen der Tuatha Dé Danann gelten.

Strangers
Winzige Feen die für den Wachstum der Vegetation, die Gesundheit der Menschen und des Viehs zuständig waren. Hauptsächlich in Lincolnshire.

Vila (auch Vilay genannt)
Serbische und bulgarische Feen. Sie wohnen in den Wäldern, auf Bergen und auf Hügeln. Sie werden meist als jung und sehr schön beschrieben und ihr Haupt zieren lange blonde Haare. Ihre Fähigkeiten liegen in der Heilung von Krankheiten und in Vorrausagung der Zukunft. Wie viele Feen und Elfen singen und tanzen sie gerne.

Xanas
Die Xanas sind wahrscheinlich in Folge der Romanisierung Asturiens (Nordspanien) aus der römischen Quellnymphe hervorgegangen. Sie sind natürlich wunderschön, in weiß gekleidet und mit langen Haaren ausgestattet. Sie wohnen in Gebirgsgrotten und erscheinen nachts badend und haarewaschend in Quellen und Flüssen. Andere Legenden sprechen ihnen die typischen Elfeneigenschaften zu. So erscheinen sie in der Morgendämmerung reitend an Flüssen und Bächen, können sich mit Sterblichen verheiraten, Kinder bekommen. Selbst eine Wechselbalgvariante taucht auf, denn wenn sie keinen sterblichen Liebhaber finden, so stehlen sie Kinder aus benachbarten Gebirgsdörfern.



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